NATURABIOMAT unterstützt das Team Karwendel für eine saubere Bergwelt

NATURABIOMAT unterstützt das Team Karwendel für eine saubere Bergwelt

Die Bergwelt rund um den Achensee steht für unberührte Landschaften und eine beeindruckende Artenvielfalt. Doch leider wird diese sensible Region zunehmend durch achtlos zurückgelassenen Müll belastet. Umso wichtiger ist es, sich gemeinsam zu engagieren und aktiv für den Schutz dieser einzigartigen Natur einzusetzen.

Wir von NATURABIOMAT haben das Team Karwendel bei der diesjährigen Clean-up-Aktion unterstützt und dafür passende Müllbeutel für die Sammlung der Abfälle zur Verfügung gestellt. So konnten wir einen kleinen Beitrag leisten, um die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer bei ihrem Einsatz zu unterstützen.

Um dem Müllproblem aktiv entgegenzuwirken, werden in Tirol regelmäßig Sammelaktionen organisiert. So können sich Interessierte über die Freiwilligenplattform des Karwendel Naturparks über aktuelle Naturschutzprojekte informieren und sich anmelden. Eine wertvolle Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und einen Beitrag für die Natur zu leisten.

Ende April waren insgesamt 33 engagierte Helferinnen und Helfer im Einsatz. Gemeinsam durchstreiften sie die Täler rund um den Achensee, darunter das Tristenautal, das Falzthurntal, das Gerntal sowie die Region rund um den Zwölferkopf. Ziel der Aktion war es, Wege, Wiesen und Wälder nach der Wintersaison von Müll und Unrat zu befreien.

Dabei zeigte sich erneut das Ausmaß der Problematik: Viele der gefundenen Abfälle lagen bereits seit Jahren oder sogar Jahrzehnten in der Natur, ohne sich zu zersetzen. Besonders häufig wurden Zigarettenstummel und Taschentücher gefunden. Vielen Menschen ist dabei nicht bewusst, dass Zigarettenstummel zahlreiche Schadstoffe enthalten, die in den Boden und letztlich ins Grundwasser gelangen können. Auch Taschentücher benötigen bis zu fünf Jahre, um vollständig zu verrotten. Obwohl sie aus Zellstoff bestehen, verlangsamen chemische Zusätze den Zersetzungsprozess erheblich.

Insgesamt blieb die Müllmenge im Vergleich zu den Vorjahren leider konstant, was zeigt, dass weiterhin viel Aufklärungsarbeit notwendig ist. Neben alltäglichem Abfall stießen die Helferinnen und Helfer auch auf ungewöhnliche und teils bedenkliche Fundstücke. So wurden unter anderem Unterwäsche sowie alte Ölkanister entdeckt. Funde, die gleichermaßen überraschen wie nachdenklich stimmen.

 Sogar Ölbehälter wurden in der Natur gefunden

Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz sowie dem Team Karwendel für die Organisation dieser wichtigen Aktion. Es hat uns sehr gefreut, dass wir euch mit unseren Müllbeuteln unterstützen konnten.