Getrennt gesammelter Bioabfall kann sowohl in einer Biogasanlage zur Energiegewinnung oder in der Kompostierung verwertet werden. Das Potenzial in Deutschland beträgt 80 kg pro Einwohner pro Jahr; derzeit werden jedoch lediglich 20% getrennt gesammelt. Der übrige Anteil landet zumeist in der Restmülltonne. Bei 83 Millionen Einwohnern bedeutet dies 5,3 Millionen Tonnen verlorenes Potenzial. Zum Vergleich: Dies entspricht 210.000 vollgeladene LKWs. Durch eine moderne Bioabfall-Aufbereitungsanalage könnten die 5,3 Millionen Tonnen Bioabfall zu circa 1,16 Millionen Tonnen Flüssigdünger, 1 Million Tonnen Kompost und 1,74 Millionen MWh Bioerdgas verarbeitet werden. Allein mit dem Biogas können rund 200.000 Haushalte ein Jahr lang geheizt werden.

Wie können mehr Küchenabfälle gesammelt werden?
Laut einer Studie des Witzenhausen-Instituts werden vor allem die Geruchsbildung, Anlockung von Ungeziefer und ein zusätzlicher Arbeitsaufwand als wesentliche Störfaktoren für die Sammlung von Bioabfall genannt. Anforderungen für eine getrennte Sammlung von Nahrungs- und Küchenabfällen sind somit die Sauberkeit, Geruchsminimierung und der Komfort. Mit Hilfe der BIOMAT® AirBox® werden Gerüche durch Faulgase und die Anziehung von Ungeziefer vermieden. Um die Feuchtigkeit zu reduzieren, hat die BIOMAT® AirBox® Löcher zur Belüftung.

Mit Verwendung von BIOMAT® biologisch abbaubaren Beuteln ist die Bioabfallsammlung garantiert einfach und hygienisch. Die Biobeutel können gemeinsam mit dem Bioabfall entsorgt werden und eignen sich besonders gut dafür, da diese reißfest, elastisch und flüssigkeitsdicht sind. Wichtig ist jedoch die Kompostierbarkeitszertifizierung durch den Keimling.